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Wissenswertes über die Altersvorsorge

Altersvorsorge - Tarif Vergleich

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Wie sieht es eigentlich mit Ihrer Altersvorsorge aus,

haben Sie sich darum schon gekümmert? Die Studien beweisen, dass die Mehrzahl der Menschen der gesetzlichen Rente schon lange nicht mehr vertrauen. Auf was bei einer guten Altersvorsorge ganz besonders geachtet werden muss, haben wir in einem Artikel für Sie vorbereitet. Denn nach einem Leben voller Arbeit, sollten Sie sich sorgenfrei auf die Rente freuen können.

 

Wissenswertes über die Altersvorsorge

Studien haben gezeigt, dass das Vertrauen in die gesetzliche Rente nicht mehr besonders groß ist. Ein Großteil der Befragten ist der Meinung, dass die Rente keine ausreichende Altersvorsorge nach einem Leben voller Arbeit mehr darstellt. Der Trend geht hin zu privaten Vorsorgen, welche die ruhigen Jahre im Leben absichern und einen ausreichenden Lebensstandard in dieser Zeit gewährleisten sollen.

Es ist tatsächlich vorhersehbar, dass die Rente nicht mehr sicher ist. Man kann sich darauf einstellen, dass es in Zukunft weniger Geld für ein längeres Arbeitsleben geben wird. Das Rentensystem ist in der Form, in der es derzeit betrieben wird, nicht mehr finanzierbar. Die Anzahl der Rentner steigt, wogegen die Beitragszahler weniger werden. Eine Anhebung des Rentenalters wird die Folge sein.

Es gibt eine Unmenge von Anbietern und Formen der privaten Altersvorsorge. Eine sinnvolle Auswahl ist von vielen Kriterien abhängig und kann nur nach persönlichen Möglichkeiten und Ansprüchen festgelegt werden.

Die mitunter wichtigste Grundlage für die Selektierung der Möglichkeiten stellt vom Zeitfaktor ab. Ob nun noch 30 Jahre bis zum voraussichtlichen Beginn der Rente bleiben, oder ob das Rentnerdasein bereits in greifbare Nähe gerückt ist, wirkt sich enorm in der Form der Altersvorsorge aus.

Grundsätzlich gilt hierfür, dass je kürzer die Laufzeit, desto mehr sollte die Vorsorge auf Sicherheit ausgelegt sein. Dies bedeutet natürlich geringere Renditechancen. Jeder sollte erst seine eigene Risikobereitschaft abschätzen und sich dann für eine Form der Vorsorge entscheiden. Auf keinen Fall sollte man sein Geld in nur eine Anlage stecken, sondern mehrer Möglichkeiten mit unterschiedlichem Ertragsverlauf nutzen. Es stehen dabei immer die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen im Vordergrund.

Ein sehr beliebtes Modell der Altersvorsorge stellt die Riester-Versicherung dar. Diese privat finanzierte Rente wird durch Zuschläge vom Staat gefördert und ist eine sehr sichere Versicherungsform als Zusatz zur staatlichen Rente. Leider sind bereits auch negative Aspekte dazu aufgekommen. Wenigverdiener, unverheiratete und Menschen die sonst wenig Grundsicherung besitzen, könnten von der Riester-Versicherung nicht profitieren. Treffen alle drei Umstände zusammen, bleibt Riester nutzlos.

Eine betriebliche, staatlich geförderte Altersvorsorge hat hohe Ertragschancen, wenn der Arbeitgeber mitzahlt, ansonsten sind die Erträge eher mittelmäßig. Leider ist diese Form auch nicht besonders flexibel, da sie stark an den Arbeitgeber gebunden ist.

Und als weitere staatlich geförderte Vorsorge gibt es die Rürup-Rente. Durch eine garantierten Mindestverzinsung sehr geringes Risiko. Sollte man sich für die Variante mit Fonds entscheiden, hängt die Sicherheit vom Anteil der Aktien ab. Als Altersvorsorge eignen sich beide Möglichkeiten, natürlich unter Betracht der Sicherheit.

Weitere Vorsorgeangebote sind die privaten Versicherungen ohne staatliche Förderung. Hier sind mäßige bis mittlere Ertragschancen zu erreichen, wobei auch keine Flexibilität gegeben ist. Positiv wirkt sich allerdings aus, dass bei diesen privaten Versicherungen, im Gegenteil zu den staatlich geförderten, im Alter nur geringe Besteuerungspflicht und keine Sozialabgabenpflicht besteht. Nur bei Kapitallebensversicherungen, ob nun klassisch oder fondgebunden, sind die Erträge bei einer Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr voll steuerpflichtig.

Die klassischen Produkte der Banken im risikolosen Bereich, lassen demnach auch geringe Erträge erhoffen.
Ein Sparplan stellt sich nur für einen kleinen Teil des Vermögens als sinnvoll heraus und eignet sich daher nur bedingt als Altersvorsorge. Für lange Laufzeiten stehen hier der Sparbrief, das Sparkonto oder das Festgeld zur Verfügung. Bei diesen Formen sind höhere Erträge als beim Sparplan möglich und abhängig von der Laufzeit bleibt man dabei auch noch relativ flexibel. Sehr flexibel hingegen ist man bei einem Bundesschatzbrief, bei dem mittlere Erträge zu erwarten sind. Bei all diesen Anlageformen sollte bedacht werden, dass hier nur ein geringer Teil des zur Verfügung stehenden Vermögens angelegt werden sollte.

Nun wird es für alle, die auf hohe Erträge hoffen interessant. Investmentfonds in Form von Aktien stellen hohe Erträge in Aussicht, bergen aber durch Kursschwankungen auch ein hohes Verlustrisiko. Das Risiko ist abhängig von der Anlagedauer. Bei diesem Produkt bleibt man jederzeit hochflexibel, da ständig ein Ausstieg oder eine Umschichtung möglich sind. Aktienfonds eignen sich sehr gut für die Altersvorsorge, wenn man früh beginnt und zur rechten Zeit in eine sichere Anlage wechselt. Etwas weniger risikoreich sind in dieser Produktsparte die Rentenfonds. Diese bietet eine gute Möglichkeit für Späteinsteiger, die Vorsorge zu ergänzen.

Im Bereich der Immobilien wird zwischen selbst bewohnten und vermieteten Eigenheimen unterschieden. Nutzt man das Objekt selbst, sind die Ertragschancen mittel und das Risiko gering. Die Sicherheit wird beeinträchtigt durch den Standort und die Finanzierung. Als Altersvorsorge eignet sich ein selbst genutztes Eigenheim nur bei ausreichendem Eigenkapital und einem sichern, andauernden Einkommen.
Eine Immobilie zu vermieten birgt natürlich eine Kosten und somit Risken. Der Aufwand für Instandhaltung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Lage, Zustand, Finanzierung und die Vermietung selbst sind die entscheidenden Kriterien, ob diese Anlageform als Altersvorsorge geeignet ist.



Bei all diesen brauchbaren Angeboten sollte man aber ein paar Sicherheitstipps nicht aus dem Blickfeld verlieren. Die Finanzdienstleistungsbranche weiß um das Misstrauen der Arbeitnehmer hinsichtlich der Rente und ist zunehmend mehr auf die Provisionen, als auf eine auf persönliche, objektive Beratung orientiert.
Die unüberschaubare Vielfalt der Vorsorgeangebote überfordert viele Interessenten und mangelnde Information macht es dem einzelnen sehr schwer die vielen Produkte angemessen zu bewerten. Grundsätzlich sollte man sein Vermögen eher in längerfristige und vor allem nie in nur eine Anlageform fließen lassen. Es schadet nicht, allen Angeboten von Beginn an kritisch gegenüber zu stehen und sich nicht durch momentane Trends von seinem Ziel abbringen zu lassen.

Nach einem Leben voller Arbeit sollte man sich auf Das Alter freuen können und nicht vor geringer Rente und niedrigem Lebensstandard Angst haben müssen. Im Leben gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Wann wäre der Zeitpunkt günstiger, als im Ruhestand, wo Wochentage, Feiertage und Wochenenden keine Bedeutung mehr haben. Um dies zu gewährleisten sollte das Projekt Altersvorsorge gut durchdacht und kritisch hinterfragt werden.

Selbsteinschätzung ist der Schlüssel zum Erfolg. Die eigene Situation realistisch zu beurteilen und daraus die eignen Möglichkeiten auszuwählen, ist die Grundlage für einen guten Einstieg in die Welt der privaten Rentenvorsorge.
Eine Sicherstellung, dass die gewählte Anlage auch über die gesamte Laufzeit bezahlt werden kann, muss auf jeden Fall vorhanden sein. Bleibt die Vorsorge auch im Fall von Krankheit oder Arbeitslosigkeit leistbar, oder müssen dann mit erheblichen Verlusten Verträge vorzeitig aufgelöst werden? Eine Einnahmen- Ausgabenrechnung gibt Aufschluss über die Leistbarkeit von Vorsorgemodellen. Sollten alle Stricke reißen, ist es immer noch die beste Vorsorge, mit eben nur einer kleinen Geldreserve, aber dafür schuldenfrei die besten Jahre zu beginnen.