In der Kirche ist die Rede von einer göttlichen Schöpfung und Schöpfungsgeschichte. Aus wissenschaftlicher Perspektive natürlich die Evolutionstheorie. Sie erklärt und beschreibt die Entstehung der Arten als das Ergebnis der Evolution. In der Religion basiert die Entstehung des Lebens vor allem auf der Idee einer göttlichen Schöpfung. Es wird also davon ausgegangen, dass Leben nicht ohne Einwirkung einer höheren Macht entstehen konnte.
In der christlichen Schöpfungsgeschichte hat Gott jedes Lebewesen einzeln geschaffen. Stark gläubige Christen lehnen die Evolutionstheorie als solche also ab. Darüber hinaus spielt in der christlichen Religion das „ewige Leben“, also das Leben nach dem Tod, eine übergeordnete Rolle. Das diesseitige Leben dient nach der christlichen Auffassung als Prüfung für das jenseitige Leben. So vertreten Christen die Auffassung, dass Menschen die in ihrem Leben gut gehandelt haben in den Himmel und die schlechten Menschen in die Hölle, kommen. In anderen Religionen finden sich auch Überzeugungen, dass man nach seinem Tod wiedergeboren wird.
In diesen Religionen wird also auch eine Art „ewiges Leben“ angenommen. Die Philosophie hat mehrere Ideen zur Entstehung des Lebens hervorgebracht, die sich meistens jedoch auch an natürlichen Prinzipien orientieren. So vertraten auch viele Philosophen der Antike die Idee, dass Leben aus dem Wasser entstanden ist. Eine auf höheren Prinzipien basierende Idee zur Entstehung des Lebens wurde von Aristoteles vertreten, der als Grundstoff des Lebens die Seele annahm. Dieser Begriff ist jedoch nicht im religiösen Sinn zu verstehen.
Diese Seele hat viel mehr den Charakter eines so genannten Lebensatem, der unterschiedlich stark sein kann. Damit definierte Aristoteles auch die Unterschiede zwischen dem Menschen und den Pflanzen, wobei er davon ausgeht, dass ein starker Lebensatem dazu befähigt ein Bewusstsein oder gar Selbstbewusstsein zu entwickeln. Dies gilt im letzten Fall vor allem für den Menschen. Eine Pflanze besitzt also nach seiner Definition keine derart starke Seele, was ihre Lebensfunktionalität zwar nicht einschränkt, ihr aber die Fähigkeit nimmt ein Bewusstsein zu entwickeln.
Was mit der dieser Seele nach dem Tod geschieht, oder was passiert wenn diese Seele zerstört wird, ist unklar. Da sich die Philosophie aber auch an der Praxis des Lebens orientiert, sind viele Ideen entstanden, wie der Mensch sein Leben führen soll. Hier spielen also vor allem Moralität und Ethik eine übergeordnete Rolle. Jeder sollte sein Leben so leben das er im Alter sagen kann er habe alles richtig gemacht oder es zumindestens versucht.



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