Das Leben mit einer chronischen Krankheit – Was tun bei Migräne In Deutschland leben Millionen Menschen mit einer – zumeist nicht offensichtlichen – Krankheit: Migräne. Hierbei erleiden die Betroffenen teilweise über mehrere Tage im Monat starke Kopfschmerzen, die in der Regel einseitig sind und von Ärzten als Migräne diagnostiziert wurden.
Die Betroffenen müssen meist nicht nur mit den schlimmen Schmerzen leben, sondern auch oft mit dem Kopfschütteln ihrer Mitmenschen. Migräne ist vergleichbar mit der schweren und anerkannten Krankheit Depression, denn auch hierbei kann den Patienten nicht angesehen werden, dass sie chronisch krank sind und mit dieser Krankheit leben müssen.
Für die Nichtbetroffenen sind diese Krankheiten unsichtbar und somit nicht vorhanden. Bricht sich ein Mensch ein Bein, hat jemand einen Schlaganfall oder eine schwere Grippe mit Fieber, ist Mitleid der Mitmenschen garantiert. Besteht eine Migräne, sind es lediglich Kopfschmerzen oder der Patient, der chronisch krank ist, hat keine Lust auf die Arbeit, möchte sich vor einer Party drücken oder hat keine Lust auf Gesellschaft.
Somit hat der Migränekranke nicht nur das Leiden, die starken Schmerzen und die Übelkeit, sondern auch noch den Spott der Anderen. Menschen, die mit Migräne leben müssen, sind in den meisten Fällen von Medikamenten abhängig, wobei es sich vorrangig um sogenannte Triptane handelt. Hierbei ist es wichtig, dass der Patient nicht zu Hause ganz alleine leidet und versucht, mit diesen Schmerzen zu leben, sondern sich bei einem Arzt konkrete Hilfe holt. Einerseits können dies bereits erwähnte Medikamente sein oder Entspannungsübungen wie das Autogene Training oder Yoga.
Die Wissenschaft konnte noch keine allgemeingültige Erklärung für die Migräneschmerzen finden. Jedoch konnte sie verschiedene Typen der Migräne aufweisen wie beispielsweise der Cluster Kopfschmerz (einseitige und in Attacken auftretende starke Schmerzen) oder Menschen, die mit einer Aura (Flackern oder Blitze vor den Augen des Patienten) während der Migräne leben müssen.
Für viele Patienten mit Migräne ist es sinnvoll, einen Kuraufenthalt anzustreben, um Maßnahmen gegen die Migräneattacken aufweisen zu können. Für den einen Patienten ist eine Diät die rettende Idee, wobei der andere Patient regelmäßige Ruhepausen benötigt. Am wichtigsten erscheint jedoch, offen mit der anerkannten Krankheit umzugehen – es ist keine Schande, sondern gehört zum Leben des Patienten.

Netter Artikel. Sicher kein Fehler, sich mit dem Thema intensiver auseinander zusetzen. Werde sicher weitere Posts im Auge behalten.