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Eine Familie - Das Wichtigste für eine glückliche und harmonische Familie ist Zeit für einander zu haben und miteinander zu verbringen. Die Familienmitglieder müssen richtig miteinander kommunizieren können. Das heißt miteinander reden und nicht nur kleine Zettelchen zu schreiben. Man braucht gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen im leben. Dies kann man aber nur bekommen, wenn man richtig miteinander kommunizieren kann.
Jedes Mitglied einer Familie hat nicht nur seine eigenen Pflichten, sondern auch gemeinsame Pflichten mit den anderen Familienmitgliedern zusammen. Das ist aber auch wichtig, man lernt sich bei den Aufgaben, die erledigt werden sollen, wieder neu kennen und lieben.
Jede Familie braucht ihre Regeln. Ohne diese kann man kein harmonisches und glückliches Familien-leben führen. In einer Familie kommt es automatisch zu Reibereien und Konflikten, so gern man sich auch hat. Feste Regeln, die für alle Familienmitglieder gelten, helfendiese Reibungspunkte so weit zu vermindern wie möglich. Um diese Regeln festzulegen, muss man sich zusammensetzen und miteinander reden. Man muss seine Sicht der Dinge darlegen und lernen, die anderen Mitglieder zu verstehen.
Man will selber von den anderen Familienmitgliedern verstanden, respektiert und aktzeptiert werden, aber man muss auch die anderen verstehen, respektieren und aktzeptieren. Bei einer Familie ist geben und nehmen sehr wichtig. Jeder muss auf die anderen Mitglieder Rücksicht nehmen, man kann nicht nur an sich denken.Die Familienmitglieder müssen sich ergänzen. Das Beste ist, wenn man einen Haushaltsplan schreibt und auch darüber redet. Dies sollte aber geschehen, wenn die ganze Familie an einem Tisch sitzt. So kann jeder sich äußern, ohne den Eindruck zu haben, ausgegrenzt zu werden.
Jede Familie braucht Rituale, Regelmäßigkeiten, die Sicherheit im leben geben. Wiederkehrende Abläufe, auf die man sich schon von vornherein einstellen kann. Das wichtigste Ritual in der Familie ist das Essen. Wenn die ganze Familie beim Essen am Tisch sitzt, kann man über den Tag reden, wie war er, was hat man gemacht, könnte man in der Familie etwas besser machen? So fühlt man sich richtig in die Familie integriert.
Innerhalb einer Familie muss man sich aber auch mal zurückziehen können. Das ist sehr wichtig für die Entwicklung des einzelnen Familienmitgliedes, besonders für Kinder. Kinder müssen in ihrer Entwicklung auch lernen Grenzen zu verstehen und auch ihre eigene Meinung frei äußern zu können und auch den Standpunkt vertreten.
In den meißten Familien gibt es auch den Streitpunkt " Schwiegereltern ".
Manche Familien verstehen sich sehr gut mit den Schwiegereltern, unternehmen vieles gemeinsam, fahren sogar zusammen in den Urlaub. Dies ist aber eher selten. Die meißten Familien möchten nicht, dass sich die Schwiegereltern in ihr Familienleben einmischen. Angefangen bei den Kindern. Die Enkel sollen es besser haben, als sie es früher erlebt haben. Sie werden übermäßig verwöhnt. Vor allem der Mutter in der Familie sind die Schwiegereltern ein Dorn im Auge.
Sie möchte ihre Kindern selbst erziehen, ohne dass sich jemand dabei einmischt. Die gutgemeinten Ratschläge und Tipps der Schwiegereltern werden meistens falsch verstanden, man fühlt sich bedrängt und unter der Obhut der Schwiegereltern. Dabei ist aber der Umgang mit verschiedenen Generationen, für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig.
Tipps, damit man gut mit seinen Schwiegereltern auskommt, sind das sachliche Mitteilen und aufzeigen von Grenzen, Verständnis für das andere Verhalten, klare Absprachen, die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen und das Vermeiden von Frontalangriffen. Damit man sich zwischen die Fronten gerät, ist es vor allem wichtig, mit dem Partner zusammen zu halten und sich untereinander einig zu sein. Nur gemeinsam ist man stark! Sind wir egoistisch, wenn wir uns ein eigenes Reich schaffen und uns nicht in das gemachte Nest hocken wollen? Kaum, denn man ist erwachsen und es ist an der Zeit, sich entgültig von der Nabelschnur zu trennen und ein selbstständiges Leben zu führen. Für die Kinder ist es sehr wichtig zwischen Eltern und Großeltern zu unterscheiden.
Die Kinder könnten z.B. am Wochenende oder in den Ferien bei den Großeltern übernachten. Dann hat man als Eltern auch mal Zeit für sich. Man kann mit dem Partner mal was unternehmen, was man mit Kindern nicht machen kann. Oder man hat einfach mal einen romanzischen Abend zu zweit.
Es gibt aber auch Familien, die ihre Probleme nicht selbst lösen können. Für eine Familie gibt es Fachkräfte im Rahmen einer Sozialpädagogischen Familienhilfe. Diese wird sich als erstes mit jedem einzelnen Familienmitglied unterhalten. Über ihre Probleme, Ängste und Wünsche, aber sie wird auch nach den schönen Erlebnissen, die in der Familie und im leben passiert sind fragen. Familien, die von solch einer Fachkraft betreut und begleitet wird, sind häufig von ihrer Umgebung isoliert und rücken innerhalb einer Familie eng zusammen. Das hört sich ja schon einaml gut an, aber durch diese isolierte enge Beziehung innerhalb der Familie, entsteht ein sehr emotionales Klima.
Dabei fällt es den Müttern wegen der Enge sehr schwer, gegenüber den Kindern konsequent zu sein.
Die Außenanforderungen, wie z.B. die der Schule, können schwer erfüllt werden. Die meißten Familien schämen sich, wenn sie eine Sozialädagogische Familienhilfe in Anspruch nehmen. Das muss aber niemanden peinlich sein, oder man muss sich nicht schämen. Nach der Betreuung durch solch eine Hilfskraft hat man dann wenigstens eine glückliche und harmonische Familie und das ist das wichtigste im leben.